Ähnlich wie herkömmliche Diodenverteiler ermöglichen FET-Verteiler das Laden mehrerer Batterien von einer einzigen Lichtmaschine (oder einem einzelnen Ausgangsladegerät) aus, ohne dass die Batterien miteinander verbunden werden müssen. Wenn beispielsweise die Hilfsbatterie entladen wird, wird die Startbatterie nicht entladen.
Im Gegensatz zu Diodenverteilern haben FET-Verteiler praktisch keinen Spannungsabfall. Die Spannungsabfälle liegen bei niedrigen Strömen unter 0,02 Volt und bei höheren Strömen im Durchschnitt bei 0,1 Volt.
Bei Verwendung von ARGO FET-Verteilern ist es nicht notwendig, die Ausgangsspannung der Lichtmaschine zu erhöhen. Dennoch sollten kurze Kabel mit ausreichendem Querschnitt verwendet werden.
Beispiel:
Wenn ein Strom von 100 A durch ein Kabel mit 50 mm² Querschnitt (AWG 0) und 10 m Länge fließt, beträgt der Spannungsabfall über das Kabel 0,26 Volt. Ebenso für einen Strom von 50 A, der durch ein Kabel mit 10 mm² Querschnitt (AWG 7) und 5 m Länge fließt, beträgt der Spannungsabfall 0,35 Volt!
Einige Lichtmaschinen benötigen eine Gleichspannung am Ausgang der B+-Klemme, um mit dem Laden zu beginnen.
Offensichtlich wird es Gleichstrom geben, wenn die Lichtmaschine direkt an die Batterie angeschlossen ist. Das Einfügen eines FET- oder Diodenverteilers verhindert jedoch jeglichen Rückfluss von Spannung/Strom von den Batterien zur B+-Klemme, und die Lichtmaschine startet nicht.
Die neuen Argofet-Verteiler verfügen über einen speziellen Stromeingang, der die B+-Klemme mit Strom versorgt, wenn der Schalter für den Motorstart/Stopp geschlossen ist.