Beschreibung
LiFePO4-Batterie: Sie verhindert Unterspannung, Überspannung und Überhitzung der Zellen.
Die erste Schutzlinie ist die Zellbalance. Alle Victron LiFePO4-Batterien verfügen über eine Zellbalance.
Die zweite Schutzlinie besteht darin:
- die Last bei drohender Unterspannung der Zellen abzuschalten und
- den Ladestrom bei drohender Überspannung der Zellen, hoher (>50°C) oder niedriger (<0°C) Temperatur zu stoppen und zu reduzieren.
Das VE.Bus BMS ist das Herzstück der zweiten Schutzlinie.
Allerdings können nicht alle Lasten oder Ladegeräte direkt vom VE.Bus BMS gesteuert werden.
Um diese Lasten oder Ladegeräte abzuschalten, stehen mehrere vom VE.Bus BMS steuerbare Schalter zur Verfügung: Cyrix-Li-load
Cyrix-Li-Charge
Das Cyrix-Li-Charge schaltet ein Batterieladegerät mit 3 Sekunden Verzögerung zu:
- wenn der Lastausgang des VE.Bus BMS hoch ist, und
- wenn es an seinem Batterieladegerätanschluss 13,7 V (bzw. 27,4 V oder 54,8 V) oder mehr misst, und
- wenn es an seinen Batterieanschlüssen 2 V oder mehr misst (das Cyrix bleibt offen, wenn es nicht an die Batterie angeschlossen ist).
Das Cyrix-Li-Charge schaltet sofort ab, wenn sein Steuereingang auf offen geht, was auf Überspannung oder Überhitzung der Zellen hinweist.
Im Allgemeinen wird ein Zellüberspannungsalarm kurz nach dem Stoppen des Ladevorgangs zurückgesetzt. Das Cyrix schließt das Ladegerät dann nach einer Verzögerung von 3 Sekunden wieder an.
Nach 2 Wiederanschaltversuchen mit 3 Sekunden Verzögerung erhöht sich die Verzögerung auf 10 Minuten.
Wenn die Batteriespannung unter 13,5 V (bzw. 27 V oder 54 V) liegt, schaltet das Cyrix mit einer Verzögerung von einer Stunde ab.
Hinweis 1: Bei Null- oder reduziertem Entladestrom schaltet das Cyrix nicht sofort nach dem Stoppen und/oder Trennen des Ladegeräts ab, da die Batteriespannung über 13,5 V bleibt.
Hinweis 2: Wenn die Ausgangsspannung des Batterieladegeräts nach dem Abschalten des Cyrix sofort auf 13,7 V oder mehr ansteigt, schaltet sich das Cyrix mit einer Verzögerung von drei Sekunden wieder ein.
Ein integrierter Überspannungsableiter begrenzt Spannungsspitzen, die auftreten können, wenn das Cyrix aufgrund von Zellüberspannung oder Überhitzung plötzlich abschaltet.